Wirtschaft und Politik
Bürger*innen singen für den Frieden
Friedenskundgebung zum Antikriegstag (1. September) und singen für den Frieden


Die Initiatoren der Friedenskundgebung: v.l.n.r.: Sabine Kühn, Brigitte Müller, Klaus Trusch, Klaus Bittner, Reinhard Nold und Dirk Kühn.

Mit dem bundesweiten DGB-Motto zum Antikriegstag am 01. September „Für den Frieden! Nie wieder Krieg! Gegen einen neuen Rüstungswettlauf!“ bekennen sich die Gewerkschaften zu ihrer historischen Verpflichtung, für Frieden auf der ganzen Welt einzustehen. „Jeder Krieg ist ein Angriff auf die Menschheit und die Menschlichkeit. Aus dieser Überzeugung unterstützen wir die Friedensbewegung mit unserer gewerkschaftlichen Kraft“, so der DGB Kreis- und Ortsverbandsvorsitzende Reinhard Nold. „Mit dem verbrecherischen Überfall der russischen Armee auf die Ukraine ist der Krieg zurück in Europa. Im Nahen und Mittleren Osten, in Afrika und anderswo wüten weiterhin, teilweise seit Jahrzehnten, Kriege und Bürgerkriege. Tod, Zerstörung und Flucht – so lautet ihre fürchterliche Bilanz. Die Waffen müssen endlich schweigen – überall auf der Welt!“, so Nold weiter.

Ein Appell für den Frieden und die Solidarität mit der Ukraine – der DGB Kreis- und Ortsverband sowie der ver.di Ortsverein Lehrte/Sehnde rufen am Antikriegstag, 1. September, um 18:30 Uhr zur Friedenskundgebung vor der Matthäuskirche auf dem Marktplatz auf. Alle Lehrterinnen und Lehrter sind aufgefordert, ein deutliches Zeichen für den Frieden und die Solidarität mit der Ukraine zu setzen – insbesondere mit den Opfern des russischen Angriffskriegs, ihren Angehörigen und allen von diesem Krieg betroffenen Menschen. Bei schlechten Wetter (Regen und/oder Sturm) findet die Veranstaltung in der Kirche statt.

Die Gewerkschaften rufen insbesondere alle gesellschaftlichen Organisationen von Kirchen, über Vereine, Hilfsorganisationen, Parteien, Verbände, Schulen bis zu den Unternehmen auf, sich an der Kundgebung zu beteiligen und aktiv zur Teilnahme zu mobilisieren. „Je mehr und je vielfältiger wir sind, desto deutlicher ist das Bild, das wir an die Politik und in die Welt senden“, betont Nold. „Und dieses Bild ist eindeutig: Wir verurteilen den Angriffskrieg auf die Ukraine und wir fordern den sofortigen Frieden!“
Die Friedenskundgebung zum Antikriegstag soll mit verschiedenen Elementen die Friedensbotschaft übermitteln.

Die Begrüßung und Eröffnungsrede wird Reinhard Nold vom DGB halten. Es folgt ein Wortbeitrag von Elvin Hülser, dem Geschäftsführer und Referenten für Friedensfragen des Antikriegshauses im Friedens- und Nagelkreuzzentrum Sievershausen. Die stellv. ver.di Ortsvereinsvorsitzende, Martina Buchheim wird ein kurzes Friedensgedicht vortragen. Es folgt ein gemeinsames Singen von Friedensliedern. Es werden einfache Lieder angeboten, die mühelos mitgesungen werden können. Alle die sich für Frieden und Abrüstung einsetzen wollen sind eingeladen, bei diesem Singen mitzumachen. Der Sänger und Liedermacher Daniel Fernholz unterstützen das Publikum beim Singen der Friedenslieder. Weitere Chöre aus Lehrte überlegen noch, ob sie sich beteiligen können. Zum Abschluss der Kundgebung wird die Reisevereinigung Lehrter Brieftaubenzüchter e.V. als Friedenssymbol Tauben auflassen.
Klicken Sie hier für weitere Informationen
Vor der Matthäuskirche auf dem angrenzenden Marktplatz in Lehrte
Wirtschaft und Politik | 19.08.2022 | rn | 373 Leser