Wirtschaft und Politik
„Ärmel hoch“ im eigenen Impfzentrum des Klinikum Wahrendorff
Gemeinsam gegen das Virus und aus dem Lockdown


Viele der Mitarbeitenden rühren gemeinsam die Werbetrommel für die Impfungen und tragen die „ideenreichen“ Buttons des Klinikums.

Sehnde, 23. März 2021
„Ich bin total begeistert, wie gut unser Impfzentrum läuft“, freut sich Holger Stürmann, Geschäftsführer am Klinikum Wahrendorff. Sein herzlicher Dank geht an alle impfbereiten Mitarbeitenden sowie Bewohnerinnen und Bewohner. „Auch die Zusammenarbeit mit dem Impfzentrum der Hannover Messe läuft toll“, so Stürmann. In der Freude schwingt auch deutliche Erleichterung mit. Denn der Weg zum eigenen Impfzentrum am Klinikum Wahrendorff war steinig. „Und nachdem dann mit dem Start in der vergangenen Woche alles glatt lief, in kürzester Zeit bereits 500 Mitarbeitende geimpft werden konnten, kam die Zwangspause durch den AstraZeneca-Stopp. Wir sind sehr froh, dass wir seit Freitag wieder die Möglichkeit haben, unseren Mitarbeitenden sowie Bewohnerinnen und Bewohnern zeitnah eine Impfung vor Ort anzubieten.“ Möglich wurde dies durch das grüne Licht der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) für die weiteren Impfungen mit AstraZeneca.

Das Impfzentrum des Klinikums arbeitet unter Volllast. Geimpft wird den ganzen Tag, am Vormittag Mitarbeitende und am Nachmittag Bewohnerinnen und Bewohner. Fast 800 Mitarbeitende und an die 200 Bewohner konnten bereits geimpft werden. Die Bereitschaft ist sehr hoch. Aber nicht nur im Impfzentrum vor Ort wird durchgehend gearbeitet, auch hinter den Kulissen steht jede Menge Arbeit an. „Durch den AstraZeneca-Stopp müssen alle notwendigen Impfaufklärungen der 1.100 Bewohnerinnen und Bewohner erneuert werden. Die Impfbereitschaft ist hier ebenfalls sehr hoch, dennoch gibt es Sorgen und Ängste, die wir in der Betreuung kommunikativ begleiten“, verdeutlicht Heide Grimmelmann-Heimburg, ebenfalls Geschäftsführerin, die Leistung des Gesamtteams aus Klinik, Heim und Verwaltung.

Ziel ist es, weiter in diesem hohen Tempo und mit Flexibilität bei den Impfterminen über 1.400 Mitarbeitende sowie die 1.100 Bewohnerinnen und Bewohner zu impfen.

Für die Wochenenden hat das Klinikum Wahrendorff seine Räumlichkeiten der Stadt Sehnde für die nächsten priorisierten Impfgruppen (Erzieherinnen und Erzieher sowie Schulmitarbeitende) angeboten. Dafür benötigt die Stadt Sehnde jedoch grünes Licht von der Region Hannover.

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Das Klinikum Wahrendorff ist das Fachkrankenhaus für die Seele und eine große Einrichtung der Eingliederungshilfe.
Der Stammsitz liegt zwölf Kilometer östlich der Landeshauptstadt Hannover in Sehnde mit den beiden Standorten Ilten und Köthenwald. Mit der Psychiatrisch-Psychosomatischen Klinik Celle betreibt das Klinikum Wahrendorff ein zweites Krankenhaus. Die Kliniken bieten ambulante, teilstationäre und vollstationäre Versorgung in der Akutpsychiatrie, Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie. Die Eingliederungshilfe ermöglicht Wohn- und Lebensperspektiven für Menschen mit seelischen, geistigen und/oder Mehrfachbehinderungen in Hannover und der Region. Das Gesamtklinikum verfügt über 717 Betten und Plätze. In den differenzierten Heimbereichen finden an die 1.100 Bewohner eine individuelle und fachlich anspruchsvolle Versorgung. Das Klinikum Wahrendorff ist mit 1.400 Mitarbeitenden einer der größten regionalen Arbeitgeber und mit über 100 Ausbildungsplätzen einer der wesentlichen Ausbildungsbetriebe in der Region.

Mehr Informationen: www.wahrendorff.de
Wirtschaft und Politik | 23.03.2021 | pp | 483 Leser