Wirtschaft und Politik
Fachschule Holztechnik & Gestaltung Hildesheim spendet
Sterne für die Seele


Franziska Döhring und Sophia Zynda von der HGH (v.re. n. li.) brachten die Sterne persönlich nach Sehnde.

Sehnde/Ilten, 09. Dezember 2021
„Wir wollen den Menschen eine Freude bereiten, die vielleicht gerade nicht bei Ihren Liebsten sein können“, fasst Franziska Döring, Schülerin der Fachschule Holztechnik & Gestaltung Hildesheim (HGH), stellvertretend für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler den Leitgedanken für eine ganz besondere Aktion zusammen. Tausende selbst hergestellte Furniersterne werden von den angehenden Holztechnikerinnen und Holztechnikern sowie Gestaltern in diesem Jahr für einen guten Zweck verschenkt. Und einen ganzen Schwung der Furniersterne brachten zwei der Tischlerinnen in der Nikolauswoche in das Klinikum Wahrendorff. Und auch verschiedene selbstgebaute Geduldsspiele waren im Gepäck. „Damit wollen wir den Bewohnerinnen und Bewohnern, aber insbesondere auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine besondere Freude machen und in Zeiten von Corona ein Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung für die geleistete Arbeit setzen.“

Die Fachschule veranstaltet traditionell jedes Jahr am Freitag nach Nikolaus eine von den Schülerinnen und Schülern organisierte „Nikofete“. Dort werden tausende Furniersterne an der Decke aufgehängt, die von den Partybesuchern um Mitternacht mit nach Hause genommen werden können. Durch die aktuelle Coronasituation entfällt diese Party in diesem Jahr, nicht aber der Sternenregen. In Teamarbeit entstanden wieder wunderbare Arbeiten auch außerhalb der Unterrichtszeiten. 60 Schülerinnen und Schüler verarbeiteten 30.000 Einzelteile in über 1.500 Stunden gemeinsamer Arbeit.

Im Klinikum Wahrendorff war die Freude groß, dass diese beliebten und begehrten Sterne in diesem Jahr den Weg nach Sehnde gefunden haben. „Eine tolle Aktion, Sterne für die Seele!“, bedankte sich Heide Grimmelmann-Heimburg, Geschäftsführerin am Klinikum Wahrendorff.



Das Klinikum Wahrendorff ist das Fachkrankenhaus für die Seele und eine große Einrichtung der Eingliederungshilfe.

Der Stammsitz liegt zwölf Kilometer östlich der Landeshauptstadt Hannover in Sehnde mit den beiden Standorten Ilten und Köthenwald. Mit der Psychiatrisch-Psychosomatischen Klinik Celle betreibt das Klinikum Wahrendorff ein zweites Krankenhaus. Die Kliniken bieten ambulante, teilstationäre und vollstationäre Versorgung in der Akutpsychiatrie, Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie. Die Eingliederungshilfe ermöglicht Wohn- und Lebensperspektiven für Menschen mit seelischen, geistigen und/oder Mehrfachbehinderungen in Hannover und der Region. Das Gesamtklinikum verfügt über 717 Betten und Plätze. In den differenzierten Heimbereichen finden an die 1.100 Bewohner eine individuelle und fachlich anspruchsvolle Versorgung. Das Klinikum Wahrendorff ist mit 1.400 Mitarbeitenden einer der größten regionalen Arbeitgeber und mit über 100 Ausbildungsplätzen einer der wesentlichen Ausbildungsbetriebe in der Region.
https://www.wahrendorff.de
Wirtschaft und Politik | 09.12.2021 | pp | 447 Leser