Wirtschaft und Politik
Die Region Hannover und die Landeshauptstadt Hannover haben einen gemeinsamen Corona-Härtefallfonds eingerichtet
Information zum Sozialfond dem „Corona-Härtefalltopf“ der Region Hannover


Die Region Hannover und die Landeshauptstadt Hannover haben einen gemeinsamen Corona-Härtefallfonds eingerichtet. Die Gewerkschaften haben sehr dafür geworben und gekämpft, dass existenziell von der Corona-Pandemie Betroffene nicht auf der Strecke bleiben. Reinhard Nold, DGB-Kreisvorsitzender der Region Hannover lobt das zukunftsweisende Vorgehen bei dem Regionspräsidenten Hauke Jagau und dem Oberbürgermeister Belit Onay und sagt: „Es ist gut, dass die Verantwortlichen von Region und Stadt Hannover den Impuls des DGB aufgegriffen haben und auch diejenigen Menschen unterstützten, die wegen der Corona-Krise vor Existenznöten stehen.“

Der Sozialfonds ist für Einwohner*innen der Stadt Hannover und der 20 Umlandkommunen in der Region vorgesehen, die zum Zeitpunkt der Antragstellung ordnungsbehördlich gemeldet und als Kurzarbeit*in, Solo-Selbstständige*r, Freiberufler*in oder Kleinunternehmer*in (bis zu drei Beschäftigte) unmittelbar von der CoronaSARS-CoV-2-Pandemie betroffen sind. Auch Personen, die durch die Corona-Pandemie ihren Arbeitsplatz verloren haben und arbeitslos geworden sind, können von dem Hilfsfond profitieren. Voraussetzung für die Unterstützung aus dem Sozial-Fonds ist, dass bereits alle gesetzlichen Leistungsansprüche ausgeschöpft sind. Es muss sich um besondere Härtefälle handeln und die Notlage glaubhaft begründet und belegt werden. Die Höhe der Unterstützung kann im Einzelfall bis zu 1.500 Euro betragen.

Die Einzelfallhilfe aus dem Corona-Sozialfonds ist am 15. Mai 2020 gestartet – und zwar ausschließlich als Online-Antrag:

https://corona-sozialfonds.hannover-stadt.de/

https://corona-sozialfonds.hannover-stadt.de/antrag_fonds.cfm
http://www.dgb-lehrte.de.ms/
Wirtschaft und Politik | 08.07.2020 | rn | 347 Leser